- Wanderungen in der über 2000 m hohen Bergwelt der Lefka Ori
- Durch die Schluchten von Samaria, Aradena und Agia Irini
- Zeitreise in die türkische, venezianische, römische und minoische Vergangenheit Kretas
- Chania, die Stadt der Minarette
- Erlebnis des griechischen Osterfestes
- Entspannen an der sonnigen Südküste
Diese Wanderreise führt von Chania, der Stadt der Minarette, zu abgelegenen Dörfern und Klöstern, durch grüne, blütenreiche Schluchten in die Bergwelt der Lefka Ori (Weiße Berge) und an die sonnige Südküste mit ihren traumhaften Pfaden und Schluchten. Es ist aber auch eine Zeitreise in die Vergangenheit Kretas, in die türkische, venezianische, römische und minoische Epoche, wo wir einige besonders schön gelegene geschichtsträchtige Plätze aufsuchen werden.
Von unseren Stationen erschließen sich die unverwechselbaren Regionen im Westen Kretas: Chania, die eigentliche Hauptstadt: eine lebendige Bürgerstadt mit unverwechselbarem Profil, türkische und venezianische Stadtgeschichte sind hier eng vermischt, vom Tourismus nur wenig verändert. Das Hinterland: grüne, wasserreiche und üppige Hügellandschaft mit zahlreichen Dörfern und Klöstern, wo der Anbau von Zitrusfrüchten, Oliven und Wein vorherrscht.
Die Lefka Ori (Weiße Berge), größte Bergregion Kretas mit mehr als 30 Gipfeln über der 2000–Meter–Grenze und die Hochebene Omalos in ca. 1200 m Höhe sind die zweite Station. Vom gemütlichen Hotel Omalos aus erkunden wir diese faszinierende Bergwelt.
Sougia, ein kleiner versteckt liegender Ort, direkt unterhalb der Berge an der Südküste, gut abgeschirmt von Wetterstörungen und klimatisch besonders begünstigt, lockt mit schönen Stränden und einer abwechslungsreichen Küstenlandschaft zum Wandern und Baden. Von hier aus wandern wir entlang der Südküste mit Blick auf die Bergwelt und das türkisfarbene Meer zu der schönen Kapelle Agios Antonius. Unvergesslich wird die Wanderung von Agia Roumeli zu der engsten Stelle der Samaria–Schlucht bleiben.
Unsere letzte Station ist Loutro, ein ehemaliges Fischerdorf, zu dem bis heute keine Straße führt. Es ist nur zu Fuß oder mit der Fähre erreichbar. Entsprechend ruhig geht es in dem idyllischen Ort vor allem abends zu, wenn die Fähre abgefahren ist und die Bewohner mit den wenigen Gästen wieder unter sich sind.
Zur schönsten Jahresszeit wandern wir durch die noch grünen Regionen Kretas, übersät von Blütenteppichen mit zahlreichen Orchideenarten und tausenden von Wildtulpen. Das Meer ist bereits erwärmt und lädt mit einzigartigen Stränden immer wieder zu einer Badepause ein.
Unterkunft und Verpflegung
In unseren kleinen, gemütlichen Hotels und Pensionen, geführt von einheimischen Familien, spüren wir die sprichwörtliche kretische Gastfreundschaft.
1. Unterkunft in Chania: Unser Hotel für die ersten 3 Nächte liegt mitten in der Altstadt unweit vom schönen alten Hafen. Jedes Zimmer und das ganze Ambiente sind stilvoll und traditionell eingerichtet. Alle Zimmer haben Bäder/Dusche/WC, Telefon, TV und einen schönen Blick zum alten Hafen. Das Haus selbst ist 600 Jahre alt und im venezianischen Stil wieder aufgebaut.
2. Unterkunft in Omalos: In den weißen Bergen wohnen wir im Hotel Omalos. Es ist eine gute Bergunterkunft mit schönen Zimmern und Möbeln aus Olivenholz. Jedes Zimmer hat ein eigenes Bad mit Dusche/WC. Das Haus ist familiär geführt und der Wirt legt Wert auf gute kretische Küche aus eigenen Erzeugnissen: Käse, Joghurt, Fleisch aus der unmittelbaren Umgebung.
3. Unterkunft in Sougia: In Soughia an der Südküste wohnen wir in einer Pension mit schönen, geräumigen Zimmern, alle mit Dusche/WC. Zum Frühstücken gehen wir das kurze Stück zu einer Taverne direkt am Meer.
4. Unterkunft in Loutro: Der nur per Boot oder zu Fuß erreichbare Ort Loutro wurde In den vergangenen Jahren von jungen Leuten mit traditionellen Materialien und Handwerksmethoden als ökologisches Projekt wieder zum Leben erweckt. Hier gibt es kein Hotel, das nicht direkt am Meer liegt.
Verpflegung: Bis auf Omalos, wo wir uns in unserer Unterkunft verwöhnen lassen, gehen wir abends in typische ausgewählte Tavernen und lassen uns einen Querschnitt durch die kretische Küche munden, die sich besonders durch die Verwendung von frischen Zutaten und dem schmackhaften, gesunden Olivenöl auszeichnet (Halbpension).
Reiseablauf (Änderungen vorbehalten)
Auf 12 Tages– und Halbtagesausflügen entdecken wir den Westen Kretas, die Fahrten finden mit Taxis, Charterbus, Linienbus und Boot statt.
1.Tag: Anreise nach Kreta
Flug nach Chania und Transfer zur Unterkunft.
2.Tag: Chania – Altstadt
Führung durch die faszinierende Altstadt von Chania. Die frühere Hauptstadt Kretas gilt als eine der schönsten Städte Griechenlands. Anschließend Zeit für einen Stadtbummel durch die verwinkelten Gassen der Stadt.
3.Tag: Die Klöster der Halbinsel Akrotiri
Fahrt zur Halbinsel Akrotiri, Besuch des Klosters Gouverneto, anschließend Wanderung zur Bärenhöhle und zum verlassenen Kloster Katholiko. Danach setzen wir unsere Wanderung fort zum Meer, Bademöglichkeit, der Küste entlang wandern wir in den kleinen Fischerort Stavros, Rückfahrt nach Chania (Wanderzeit ca. 3,5 Std, ca. 270 Höhenmeter (HM) Abstieg).
4. Tag: Quartierwechsel mit Wanderung
Fahrt in das Bergdorf Omalos. Wir beziehen unser gemütliches Hotel für die nächsten zwei Nächte. Wanderung auf die Kallergi–Hütte. Falls der österreichische Hüttenwirt schon da ist, wird er uns eine kräftige Linsensuppe kochen, sie gibt uns Kraft zum Abstieg (Wanderzeit ca. 3 Std., 300 HM Auf– und Abstieg).
5. Tag: Bergwanderung Gingilos
Heute steht die schöne Wanderung auf den Gingilos, einen der schönsten Aussichtsberge Kretas auf dem Programm. Wir gehen vorbei an der Linoseli Quelle bis zum Sattel, von dem aus die gegenüberliegenden Berge beeindruckend vor uns liegen (Wanderzeit ca. 3 bis 3,5 Std, 400 HM Auf– und Abstieg).
6. Tag: Irini–Schlucht und Unterkunftswechsel
Wanderung durch die Irini Schlucht, eine der schönsten Schluchten Kretas. Ein gut begehbarer Fußweg führt durch eine bezaubernde Landschaft Richtung Meer. Bezug der neuen Unterkunft in Sougia (Wanderzeit ca. 4 Std., 470 hm abwärts, leicht zu gehen).
7. Tag: Wanderung von Sougia zur Kapelle Agios Antonios
Die Wanderung führt entlang der Küste zu der Kapelle Agios Antonios. Es ist ein grandioses Erlebnis, auf der einen Seite die herrliche Bergwelt mit ihren schönen Pinienwäldern und auf der anderen Seite das türkisblaue Meer zu sehen (Wanderzeit ca. 4 Std., mehrmals max. 80 HM auf und ab, Summe ca. 250 HM, evtl. Rückfahrt mit dem Ausflugsboot zurück möglich). Am Abend besteht die Möglichkeit an der Karfreitagsliturgie und an der Prozession teilzunehmen.
8. Tag: Samaria–Schlucht und Bootsfahrt
Fahrt mit der Fähre nach Agia Roumeli, Wanderung hinauf in die Samaria–Schlucht bis zu den Eisernen Pforten, der engsten und schönsten Stelle der Schlucht. Diese Wanderung kann trotz der Sperrung der Schlucht (bis Mitte Mai) durchgeführt werden (Wanderzeit 3 Std., ca. 220 HM Auf– und Abstieg). Wir besuchen den mitternächtlichen Auferstehungsgottesdienst und bringen das Osterlicht mit nach Hause.
9. Tag: Freizeit in Sougia
Am Ostersonntag werden im ganzen Ort Lämmer und Ziegen gegrillt, es wird ausgiebig gefeiert, gelacht, getanzt. Wer möchte kann durch den Ort gehen und sich daran erfreuen oder auf eigene Faust zur Ausgrabungsstätte Lissos wandern. Die Lage der Ausgrabung ist sehr schön.
10. Tag: Unterkunftswechsel und antike Stadt Finix
Fahrt mit der Fähre nach Loutro und Quartierbezug. Loutro ist bis heute nur zu Fuß oder mit dem Boot erreichbar. Am Nachmittag machen wir eine kleine Wanderung durch die Reste der antiken Stadt Finix. Die kleine Kapelle hat schöne Fresken aus dem 14. Jh. (Wanderzeit ca. 1,5 Std., 60 HM Auf– und Abstieg)
11. Tag: Anapolis
Aufstieg auf dem traumhaften Fußweg nach Anopolis. Die Obere Stadt war früher das Zentrum der ganzen Region. Mittagsrast in einem urigen Kafenion, Rückwanderung über den kleinen Ort Livadiana nach Loutro (Wanderzeit ca. 5 Std., ca. 700 HM Auf– und Abstieg). Wenn die Fährverbindung es erlaubt, kann der Abstieg auch nach Chora Sfakion erfolgen. Rückfahrt nach Loutro dann mit der Fähre.
12. Tag: Aradena–Schlucht
Auf einem schönen Eselspfad zum Einstieg in die Schlucht von Aradena. Es ist eine sehr beeindruckende Schlucht, über einige Engstellen gelangen wir zur Marmara Beach, wo man vom Meer aus in Höhlen hinein schwimmen kann). Rückwanderung nach Loutro (Wanderzeit ca. 3 Std. ca. 350 HM Abstieg).
13. Tag: Küstenwanderung Loutro–Chora–Sfakion
Ein traumhafter Küstenweg führt von Loutro über die Süßwasserbucht nach Chora Sfakion. Wer möchte, kann die Wanderung auch wieder zurückgehen. Oder wahlweise Rückfahrt per Fähre (Wanderzheit ca. 255 Std., in der Summe ca. 150 HM).
14. Tag: Freizeit in Loutro
Entspannen und selbst entdecken
15. Tag: Rückreise nach Deutschland
Transfer zum Flughafen von Chania und Rückflug nach Deutschland.
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15 Tage West–Kreta
Wanderreise in Griechenland
Termine und Reisepreis (pro Person im DZ):
Einzelzimmer/Doppelzimmer:
Einzelzimmer–Zuschlag: 170 €
Halbes Doppelzimmer: halber EZ–Zuschlag, wenn kein/e passende/r Zimmerpartner/in (bei Buchung bis 4 Wochen vor Reisebeginn)
Im Reisepreis enthalten:
Insgesamt 14 Übernachtungen in familiären Hotels und Pensionen im Doppelzimmer mit Dusche/WC, davon 3 in Chania, 2 in Omalos, 4 in Sougia und 5 in Loutro
Halbpension
Linienflug mit Lufthansa von Frankfurt nach Athen und zurück sowie Linienflug mit Aegean Airlines von Athen nach Chania und zurück
Flughafensteuer / Sicherheitsgebühren
Transfers Flughafen – Unterkunft und zurück
Ausflugsprogramm mit Taxis, Charterbus, Linienbus und Boot
Eintrittsgelder
Deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Chania
Reisepreis–Sicherungsschein
Nicht im Reisepreis enthalten:
Ablughafen: Frankfurt/Main (andere Abflughäfen auf Anfrage, nach Verfügbarkeit buchbar, gegebenenfalls mit Aufpreis)
Gruppengröße:
Mindestens 8, höchstens 20 Personen. Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl kann die Reise bis spätestens 4 Wochen vor Reisebeginn durch den Veranstalter abgesagt werden.
Anforderungen an die Kondition:
2 leichte, 5 mittlere und 2 ausdauernde Wandertouren, im Reiseablauf sind Wanderzeiten und Höhenmeter angegeben. Die Wanderwege sind oft steinig.
Reiseleitung:
Willi Bosch
ist Lehrer, hat Biologie studiert und in seiner Begeisterung für Orchideen Griechenland kennen und lieben gelernt.
Reiseveranstalter:
Befreundeter Reiseveranstalter mit ähnlicher Reisephilosophie.
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