- Zu Fuß und per Tram unterwegs in den Gassen der Stadt
- Der portugiesischen Volksseele auf der Spur
- Leidenschaftlicher Fado in der Alfama
- Einführung in den Fado durch den bekannten Gitarristen António Laborinho
- Exklusive Führung von Helena Pina durch die familieneigene Kaffeerösterei Negrita
- Wanderung im Städtchen Sintra zum zauberhaften da Pena–Palast
- Spannende Insidereinsichten und Hintergründe
Lissabon, am Schnittpunkt der maurischen und europäischen Kultur gelegen, ist eine der facettenreichsten Städte der Welt. Das warme südliche Licht lässt die prächtigen Kirchen und prunkvollen Adelshäuser in majestätischem Glanz erstrahlen. Blaue Kacheln verleihen den Häuserwänden ihren besonderen Glanz.
Den sympathisch zurückhaltenden Lebensstil der kleinen Leute erlebt man beim Bummel durch die engen Altstadtgassen, die von den sehnsüchtigen Klängen des Fado–Gesangs erfüllt sind. Folgen Sie dem Lebensrhythmus der Bewohner und lassen Sie sich mitreißen von der prickelnden südländischen Buntheit und einer Atmosphäre voller Lebensfreude, Romantik und Melancholie. Lydia und Jürgen zeigen Ihnen eine helle, einnehmende und pulsierende Metropole. Sie führen Sie durch das Gewirr der Gassen, wo das ursprüngliche Lissabon seine Seele offenbart, zum überschwänglichen Baustil der Manuelinik und hoch hinauf zu den verträumten Aussichtspunkten über dem silbrig glänzenden Tejo, der den nahen Atlantik erahnen lässt.
Unterkunft und Verpflegung
Unsere Unterkunft ist die Residencial Horizonte (2 Sterne), zentral an der Metro–Station Parque nahe der Praça Marques de Pombal gelegen und so mit guter Verkehrsanbindung zu allen Sehenswürdigkeiten. Ins historische Zentrum sind es 3 Metro–Stationen. In der Umgebung befinden sich zahlreiche Bars, Cafés und Restaurants. Die Zimmer sind ruhig und verfügen über Bad bzw. Dusche/WC, Sat–TV, Telefon und Klimaanlage.
Gegen Aufpreis und auf Anfrage besteht die Möglichkeit, das nur 300 m entfernt gelegene 4–Sterne–Hotel Turim Lisboa zu buchen. Das großzügige Hotel verfügt über 56 komfortabel ausgestattete Zimmer.
Der Treffpunkt mit der Gruppe ist immer in der Residencial Horizonte.
Verpflegung: Im Residencial Horizonte wird ein einfaches Frühstücksbüffet serviert, im 4–Sterne–Hotel Turim Lisboa ein reichhaltiges Frühstücksbüffet. Als kleine Einführung in die portugiesischen Gaumenfreuden sind das Abendmenü des Anreisetages und das Essen am Fado–Abend im Reisepreis enthalten. An anderen Abenden bieten Lydia und Jürgen gemeinsame Besuche in Spezialitätenrestaurants an.
Reiseablauf (Änderungen vorbehalten)
1. Tag: Ankunft in Lissabon, Bacalhau–Essen
Individuelle Anreise nach Lissabon. Treffpunkt abends gegen 18 Uhr in unserem Stadthotel. Nach einer Vorstellungsrunde geht es zu Fuß in ein nahe gelegenes, traditionsreiches Spezialitätenrestaurant, in dem wir einen hervorragenden Eindruck über die portugiesische Küche erhalten. Die Leib– und Magenspeise der Einheimischen ist der Stockfisch (bacalhau), ein luftgetrockneter, gesalzener Kabeljau, von dem der Portugiese immerhin durchschnittlich 30 kg pro Jahr verspeist! Ein Gläschen Portwein rundet das Mahl ab.
2. Tag: Leidenschaftliches Lissabon
Der Stadtteil Graça hat dank seiner wenig verkehrsgünstigen Hügellage seinen volkstümlichen Charakter bewahrt. Neben mittelalterlichen Klöstern und vereinzelten Adelspalästen befinden sich hier die vilas operárias, soziale Arbeitersiedlungen vom Beginn des 20. Jhs. sowie die schönsten Aussichtspunkte Lissabons, die miradouros. Am beeindruckendsten zeigen sich Stadt, Wasser und Landschaft von der Burganlage Sao Jorge aus.
Unterhalb der einzigen Renaissancekirche der Stadt, Sao Vicente de Fora, verläuft die Grenze zum einst maurisch–jüdischen Alfama–Viertel. Durch das Gassenlabyrinth schlendernd, sind wir dem Fado–Gesang auf der Spur. António Laborinho, bekannter Fado–Gitarrist, gibt uns eine persönliche Einführung in diese elegische Musik, die den leidenschaftlichen Tiefen der portugiesischen Volksseele entspringt und wahlweise die Schönheiten Lissabons oder die verschmähte Liebe besingt.
Abends besuchen wir eine typische Taverne, in der authentischer Fado gespielt wird (inklusive Abendessen).
3. Tag: Die geschminkte Stadt: Glanzvolle Plätze, traditionsreiche Kaffeehäuser
Große Plätze wie der Rossio und der Praça do Comércio erstrahlen nach grundlegender Sanierung in neuem Glanz, die umliegenden traditionsreichen Kaffeehäuser sind voller Leben. Die rechtwinklig angelegten Straßenzüge des Viertels Baixa folgen der modernen Stadtplanung des 18. Jahrhunderts. In der Flaniermeile Rua Augusta herrscht heute fröhliches Treiben. Wir tauchen ein in die Welt der eleganten Läden und Cafés, denn hier gibt es sie noch, die charmanten, alten, kleinen Geschäfte, in denen es Dinge zu kaufen gibt, von denen der Mitteleuropäer oft gar nicht mehr weiß, dass sie überhaupt noch existieren.
Oberhalb zieht sich der Chiado, einst Viertel der Literaten, Politiker und Dandys den Hügel hinauf, um in das Bairro Alto überzugehen, dank seiner sozialen und kulturellen Mischung eine Art Kreuzberg von Lissabon, in dem die schmuckvollste Kirche der Stadt, Sao Roque, mit überschäumendem Gold– und Kachelschmuck das Auge entzückt. Zu sehen gibt es auch das kleinste Geschäft der Stadt und die Kleider der berühmtesten Modeschöpferin. Am Nachmittag führt uns Helena Pina, Besitzerin der Kaffeerösterei Negrita, beim Besuch ihrer Rösterei in die Geheimnisse eines guten Kaffees ein.
4. Tag: Die ungeschminkte Stadt
Was wäre Lissabon ohne seine gelben Straßenbahnen, den eléctricos? Wir vertrauen uns der Linie 28 zu einer gemütlich–schaukelnden Tour durch die halbe Stadt an, von der auch Hans Magnus Enzensberger schon berichtete: "Gewiss, der Blick über den Terreiro do Paç o mit seinen rosa Fassaden auf den breiten Fluss ist herrlich, die Delikatessgeschäfte und die Eisenwarenläden sind bemerkenswert, aber immer wieder ertappen wir uns dabei, dass die musique concrète der Trambahn uns ablenkt, eine Darbietung, neben der sich Honeggers Pacific 231 wie ein schüchterner Leierkasten ausnimmt. " Auf unserem Weg sehen wir auch den fröhlichsten Friedhof und die schönste Markthalle Lissabons im Stadtteil Campo de Ourique mit glanzvollen Kachelbildern im Stil des Art–Deco.
Nachmittag und Abend zur freien Verfügung.
5. Tag: Die grüne Stadt: Ausflug nach Sintra
Vom neo–manuelinischen Rossio–Bahnhof nehmen wir die Vorortbahn nach Sintra (Fahrtzeit ca. 45 Min.), seit Jahrhunderten ein prominenter Ort der Sommerfrische. Durch weitläufige, schon von Lord Byron besungene Parklandschaften wandern wir hinauf zum Schloss Palácio Nacional da Pena, einem 490 m hoch gelegenen Traumschlösschen, einem portugiesischen Neuschwanstein, immerhin 30 Jahre vor selbigem im Auftrag des deutschen Prinzgemahls erbaut.
Der Ort Sintra selbst wurde 1985 zum UNESCO–Weltkulturerbe erklärt und ist voller Romantik – mit seinen noblen Palästen, Parks, reich verzierten Stadthäusern und eleganten Cafés
6. Tag: Die blaue Stadt: Kachelmuseum, Expo–Gelände, Aquarium
Nirgends sonst haben die Kacheln, azulejos im Portugiesischen, eine solch dauerhafte Verbreitung gefunden wie in Lissabon. Einem Chamäleon gleich passten sie sich seit dem ausgehenden Mittelalter den jeweils aktuellen Moden, Stilen und Auftraggebern an. An verzierten Prunkbauten, Kirchen, Bürgerhäusern, an Fassaden und in verborgenen Treppenaufgängen, in Cafés und Bäckereien haben wir sie während der vergangenen Tage auf Schritt und Tritt erlebt. Weltweit einmalig wurde der Kachel in Lissabon ein eigenes Museum in einem ehemaligen Klarissinnenkloster gewidmet. Das Kachelmuseum besuchen wir vormittags.
Auch der nahe gelegene Bahnhof Oriente auf dem ehemaligen Gelände der Weltausstellung 1998 glänzt mit prachtvollen Kachelbildern, die Künstler aus aller Welt dem Thema Wasser, unter dem die Lissabonner Expo stand, gewidmet haben. Aus einem futuristisch–fröhlichen Baustil ragt weiterhin das größte Aquarium Europas heraus, in dem sich 15.000 Meeresbewohner tummeln. Nach dem Besuch des Aquariums haben Sie noch freie Zeit für einen Bummel durch das moderne Vasco da Gama–Einkaufszentrum.
7. Tag: Die goldene Stadt
Als vor über einem halben Jahrtausend die wagemutigen portugiesischen Seefahrer die neuen unbekannten Meere, Welten und Kontinente entdeckten und damit das Tor zur Neuzeit öffneten, entstand der überschwängliche Baustil der Manuelinik — eine " gleichsam aus Engelshänden aus mild patiniertem Sandstein geschnitzte Märchenpracht" (Thomas Mann). Höhepunkt ist das Hieronymuskloster von Belém mit seinem grandiosen, zweistöckigen Kreuzgang, der einem orientalischen Palasthof gleicht, und der Hallenkirche Santa Maria, deren reich ornamentierten Säulen sich in 25 m Höhe wie ein Palmenwald zu verzweigen scheinen. Mit diesem historischen Bauwerk kontrastiert in unmittelbarer Umgebung Lissabons wichtigstes Kulturzentrum Centro Cultural de Belém aus dem Jahre 1992, dessen wuchtige Struktur durch die Verwendung von zerfurchtem, licht–rosafarbenem Kalkstein gedämpft wird. Ein zusätzliches Gegenstück bildet das Entdeckerdenkmal, eine architektonische Erinnerung an die Diktatur. Genussvoll aufgelockert wird die Besichtigung durch den Besuch der Confeitaria dos Pastéis de Belém. Von diesem Café aus begann 1837 der Siegeszug der berühmtesten Sahnetörtchen Lissabons. Hier nascht man sie ofenfrisch warm und mit Zimt und Puderzucker bestreut.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Abends geht es mit der Fähre auf die andere Tejo–Seite zum Abschiedsessen mit gegrilltem Fisch (nicht im Reisepreis enthalten). Von hier aus eröffnet sich ein fantastischer Blick auf die Stadtkulisse Lissabons.
8. Tag: Heimreise
"Auf Wiedersehen Lisboa – schöne Stadt! " Individuelle Heimreise.
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8 Tage Lissabon
Erlebnis–Städtereise in Portugal
Termine und Reisepreis (pro Person im DZ):
Sa, 10.04. – Sa, 17.04.2010 750 €
Sa, 08.05. – Sa, 15.05.2010 750 €
Sa, 16.10. – Sa, 23.10.2010 750 €
Einzelzimmer/Doppelzimmer:
Einzelzimmer–Zuschlag: 160 €
Halbes Doppelzimmer: halber EZ–Zuschlag, wenn kein/e passende/r Zimmerpartner/in (bei Buchung bis 4 Wochen vor Reisebeginn)
Aufpreis zentrales 4–Sterne–Hotel im DZ pro Person: 140 € (Einzelzimmer–Zuschlag 415 €)
Frühbucher–Rabatt: bis 6 Monate vor Reisebeginn 4 %, bis 4 Monate vor Reisebeginn 2 %, jeweils auf den Grundreisepreis
Hinweis: April– und Oktober–Termin mit der Wanderstudienreise Algarve koppelbar!
Im Reisepreis enthalten:
7 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Dusche/WC in einem zentralen 2–Sterne–Hotel in Lissabon mit ruhig gelegenen Zimmern
7x Frühstücksbüffet und 1 Abendessen
1 Fado–Abend mit Musik und Essen
Programm wie beschrieben
Eintrittsgelder laut Programm
Infomaterial
Deutsche, portugiesisch sprechende Reiseleitung
Reisepreis–Sicherungsschein
Nicht im Reisepreis enthalten:
Anreise: Nicht im Reisepreis enthalten.
Es gibt Anreisemöglichkeiten nach Lissabon per Flugzeug (z.B. Air Berlin, TAP, Lufthansa, KLM, Air France), Bus (Touringbus), Bahn oder Auto. Lupe Reisen ist gerne bei der Buchung von Flug–, Bahn– oder Bus–Tickets behilflich.
Gruppengröße:
Mindestens 6, höchstens 14 Personen. Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl kann die Reise bis spätestens 21 Tage vor Reisebeginn durch den Veranstalter abgesagt werden.
Anforderungen an die Kondition:
Stadtrundgänge in Lissabon und eine einfache Wanderung bergauf in Sintra zum da Pena–Schloss, normale Kondition ist ausreichend.
Reiseleitung:
Lydia Hohenberger und Jürgen Strohmaier, Autoren zahlreicher Portugal–Reiseführer, u.a. des DuMont Reise–Taschenbuchs Lissabon, verstehen sich auf originelle Entdeckungsreisen in die versteckten Winkel der Stadt. Sie lieben die südländisch–atlantische Kultur und Natur Portugals, wo sie seit 1994 leben, und bringen Ihnen auf spannende Weise die vielfältigen Facetten Lissabons näher. Reiseleitung pro Gruppe durchgängig von einer/einem der beiden.
Hinweis: Lydia und Jürgen leiten auch unsere Wanderstudienreisen in der Algarve und in Nordportugal.
Reiseveranstalter:
Befreundeter Reiseveranstalter mit ähnlicher Reisephilosophie.
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